Redaktionsbüro Brigitte Muschiol
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Texte in Leichter Sprache


Leichte Sprache ist ein Begriff aus der Behinderten-Selbsthilfe und zielt auf besonders leichte Verständlichkeit in Wort und Schrift ab.

Zielgruppen Leichter Sprache 

  • Leichte Sprache wendet sich an alle Menschenmit sehr geringer Kompetenz in der deutschen Sprache. Zum Beispiel: 
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten (Menschen mit geistiger Beeinträchtigung bevorzugen den Begriff Lernschwierigkeiten) 
  • Menschen mit eingeschränktem Sprachverständnis, etwa nach einem Schlaganfall Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung 
  • funktionale Analphabeten 
  • Menschen, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist

Menschen, die keine schwierigen Texte verstehen können, fühlen sich zu Recht ausgegrenzt. Sie können ihre Rechte nur eingeschränkt in Anspruch nehmen. Verständliche Informationen helfen Ihnen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. In diesem Sinne ist Leichte Sprache ein wichtiger Beitrag zur Barrierefreiheit und Chancengleichheit in der Gesellschaft, so wie es auch die UN-Behindertenrechtskonvention fordert. Deutschland hat sie am 26. März 2009 unterzeichnet. Seitdem ist sie auch bei uns geltendes Recht. 

Regeln Leichter Sprache

Leichte Sprache entspricht dem Leseverständnis der ersten und zweiten Grundschulklasse. Es gibt verschiedene Regelwerke für solche Texte. Das wohl Gebräuchlichste stammt vom Netzwerk Leichte Sprache. Bei meinen Texten richte ich mich danach. Dieses Regelwerk war auch die Grundlage meiner Fortbildung bei der Lebenshilfe Bremen e.V. Die Regeln umfassen Texte, Bilder und Gestaltung der Texte.